Archive for August, 2005

Nachtrag vom 30.08.2005

Also wieder einmal ÖBB. Wie gewohnt St. Valentin um 23:59. Jedoch hatte ich diesmal das Glück einen hervorragenden Zugbegleiter zu haben. Ein äußerst engagierter Beamter, der seinen Job noch mit Freude und Eifer tätigt. Außerdem schlief ich trotz extremer Müdigkeit nicht. Zumindest bis nach Salzburg, das war der Plan. Kurz vor Salzburg klärte uns der Zugbegleiter darüber auf, dass alle Fahrgäste deren Reiseziel Innsbruck sei, in Salzburg auf den Bus umsteigen müssen. Zitat: “Olle die wos vorn Arlberg hiwoin kumman mit mir, olle die hintam Arlberg woin, bleibn sitzn!” Also ab zum Busbahnhof, in Begleitung unseres Schaffnerguides. In Summe waren wir nicht mehr als zirka 16 Fahrgäste und so versprach es eine angenehme Busfahrt zu werden. Es hatte ein wenig den Touch einer Reisetruppe im Ausland. Im Bus musste natürlich beinahe jeder einen Doppelsitz für sich alleine beanspruchen. Eh klar! Ich versuchte diese Mentalität zu brechen und platzierte mich neben ein fesches junges Mädel, das schon im Zug im gleichen Waggon saß, dort jedoch so gut es ging versucht hatte zu schlafen. Hinter uns hatten zwei belgische Touristen die Doppelreihe zwischen ihnen und uns als Ablage für ihren Ghettoblaster, Rucksäcke und sonstigem Gepäck in Verwendung. Als dies ein Mann mittleren Alters, mit einem “Fuck Bush” T-Shirt bekleidet sah erfragte er, in bestem English, ob sie ihm nicht Platz machen könnten. “Hey guys this bus is almost full, so fuck off with your luggage!” , so der genaue Wortlaut. Die jungen Belgier die sich als äußerst sympathisch erwiesen, räumten natürlich sofort auf, machten ihm Platz und fragten ihn gleich woher er denn käme. Dieser antwortete nur kurz und prägnant: “L.A.!” Diese Aussage führte zu einem Gelächter das fast den gesamten Bus ausfüllte und so änderte sich auch seine anfangs düstere Miene in ein Lächeln. Kurzum, eine multinationale, durch die Bank sympathische Busgemeinschaft trat um 02:30 seine Fahrt nach Innsbruck an. Auch während der Busfahrt kam ich nicht zum Schlafen, weil ich mich während der gesamten Strecke mit meiner bezaubernden Sitznachbarin unterhielt. Sie war sowieso das Beste was mir an diesem Tag passieren konnte, aber das ist eine andere Geschichte…

Wir kamen um zirka 04:45 am Innsbrucker Hauptbahnhof an. Dort angekommen machten wir die Bekanntschaft mit einem Obdachlosen der anfangs nur Müll redete aber im Verlauf des Gesprächs mit Goethe Zitaten, Oscar Wild Literatur und Narzissmus- Thesen aufwartete. Ein durchaus kluger, wenn auch etwas verirrter Geist. Wir verabschiedeten uns dennoch nach einiger Zeit von ihm und gingen unseren Weges.
Die Zeit bis 08:30 (Der Beginn des Parteienverkehrs der Abteilung für Lehre- und Studienangelegenheiten.) verging für mich wie im Fluge und so fand ich mich bereits um 08:00 inmitten von lauter Erstinskribenten diverse Formulare ausfüllen. Die Abfertigung ging zwar langsam vor sich, dafür war die Abwicklung gut durchorganisiert und die dort Arbeitenden äußerst freundlich und zuvorkommend. Um 09:15 hielt ich dann endlich meinen Studentenausweis in Händen und eine “Mein Studium” Mappe, die wichtige Informationen für Erstsemestrige beinhaltete. Jetzt muss ich nur mehr den Erlagschein einzahlen und darf mich ab dann an als vollständiger Student der Medizinischen Universität Innsbruck fühlen. Ein gutes Gefühl beim Club zu sein! 😉

Weitere Anlaufziele an diesem Tag waren noch mein Studentenheim, diverse Supermärkte und sonstige Einrichtungen Innsbrucks. Um 13:30 trat ich meine Heimreise über Rosenheim nach Salzburg mit der Weiterverbindung nach Linz an.
Resümierend ein wunderbarer und sogar sonniger Tag in denen ich zahlreiche Bekanntschaften machen durfte und schlussendlich doch noch inskribieren konnte. Vielleicht war mein Bregenz- Erlebnis sogar gut, ich hätte ansonsten mit Sicherheit nicht soviel erlebt wie heute. Danke ÖBB! 😉 🙂

http://www.i-med.ac.at/mypoint/

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  • Inskription MUI – First Contact

    Nachtrag vom 29.08.2005

    Ich wollte heute zur “Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten” meine Inskription tätigen. (dank der Zusagemail) Nun bin ich in Linz wohnhaft und habe gerade noch das Feriennetzticket der ÖBB,dass aber nur ab 08:00 werktags gültig ist. Ergo bin ich ganz schlau um 23:59 in St. Valentin eingestiegen. Somit gilt das Ticket ja noch bei meinem Fahrantritt. In den Zug Salzburg-Innsbruck-Bregenz! Soweit so gut. Extrem ermüdet verfalle ich dem Schlaf und wache in Salzburg wieder auf. Gut denk ich mir, die nächste Haltestelle wird dann wohl Innsbruck sein. Was meiner Kenntnis fern blieb war, dass der Zug in Salzburg aufgespaltet wurde. Ein paar Waggone fuhren nach Innsbruck, der andere Teil über München nach Bregenz. Ihr könnt euch vorstellen in welchem Teil ich saß… Leider hat mir der “Zugbegleiter” (früher Schaffner genannt) auch verabsäumt mir dies mitzuteilen. Egal, mir blieb nichts anderes übrig als bis nach Bregenz zu fahren, dort mittels Schienenersatzverkehr retour nach Salzburg (dauert EWIG) und von dort nach Innsbruck. Leider war es dann schon 12:35. Die “Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten” schließt bereits um 11:00 seine Pforten. Also einfach wieder retour nach Linz.

    Summe sumarum: 15h Zug/Busfahrt für NICHTS!
    Morgen ist auch noch ein Tag!

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  • TMNT – Teenage Mutant Ninja Turtles

    Die Turtles sind wieder zurück! Nicht nur in Film und Fernsehen (Fox und Cartoon Network) sondern auch wieder als Action Figuren in den Spielzeugläden! Endlich mal wieder gesunde Kost für die heutige Jugend! 😉

    turtles_logo.gif

    In 1984, Peter Laird and Kevin Eastman released a black-and-white comic book called ‘Teenage Mutant Ninja Turtles.’ It tells the story of four turtles which are exposed to radioactive goo and grow to near-human size. Under the tutelage of Splinter–a rat who has suffered similar side effects–the turtles would soon go on to become the stars of additional comic books, television cartoons, and a highly successful movie franchise. They’ve also been the inspiration for countless action figures and accessories. Now, after 20 years of popularity, a whole new generation of admirers has just begun to discover Michaelangelo, Leonardo, Raphael, and Donatello.

    http://www.ninjaturtles.com/

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  • Seit 25. August werden die 550 StudienwerberInnen an der Medizinischen Universität Innsbruck zur persönlichen Anmeldung eingeladen. Das Verfahren, das an der Medizinischen Universität gewählt wurde, hat dazu geführt, dass davon nun etwas mehr als die Hälfte aus Österreich kommt, ohne dass ausländische BewerberInnen dabei diskriminiert wurden. Endgültige Zahlen über die Verteilung wird es erst nach Abschluß der Einschreibefrist im Herbst geben, aber die Verantwortlichen sind sich einig, dass es nur einmal so laufen kann und es für die Zukunft ein qualitatives Auswahlverfahren geben muss.

    Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 7. Juli 2005 sind die Österreichischen Universitäten verpflichtet, allen EU-Bürger/inne/n die gleichen Rechte bei der Aufnahme zum Studium zu gewähren. Das bedeutet, dass insbesondere auch deutsche Maturant/inn/en, die wegen entsprechender Zugangsbeschränkungen (Numerus Clausus) in Deutschland keinen Studienplatz erhalten, zugelassen werden müssen, wenn sie die gleichen Bedingungen wie Österreicher/innen erfüllen. Zusätzlich wurden den Österreichischen Universitäten per Bundesgesetz ermöglicht, die Studienplätze aufgrund der Zahlen der vergangenen Jahre zu beschränken. Die Medizinische Universität Innsbruck hat diese Zahl bei 550 festgelegt. Hintergrund dafür waren auch die Kapazitätsgrenzen von Hörsälen, Personal und der Budgets für Lehre. Um den Studienwerber/inne/n lange Warteschlange zu ersparen hat man sich für ein Anmeldeverfahren entschieden nach dessen Abschluss dann die entsprechenden Bewerber/innen dann zur Inskription eingeladen werden. Die Anmeldefrist dauerte vom 8. bis zum 24. Juli 2005 und es galt das Prinzip: “Wer zuerst die vollständigen Unterlagen einreicht, kommt auch zuerst dran.” Das heißt, dass der Aufgabestempel der vollständigen Bewerbungsunterlagen das erste Kriterium für die Einladung zur Inskription darstellte.

    Knapp 3.000 Bewerbungen
    An der Medizinischen Universität Innsbruck haben sich im entsprechenden Zeitraum 2.735 Personen beworben. 2.174 (78,5%) davon kommen aus Deutschland, 447 (16,3%) aus Österreich, 86 (3,1%) aus Südtirol und 55 (2%) aus anderen Staaten. Nach Auswertung der Unterlagen zeigte sich, dass nur knapp 63% (1.720) der Bewerbungen auch vollständig waren, innerhalb der Bewerbungsfrist abgeschickt worden waren, eingeschrieben per Post eingelangt und damit gültig waren. Davon kamen 1.295 (75,2%) aus Deutschland, 340 (19.8%) aus Österreich, 43 (2,5%) aus Südtirol und 42 (2,5%) aus anderen Staaten. Schließlich wurden nun die gültigen Bewerbungen nach dem Aufgabestempel gereiht. Falls die Uhrzeit der Aufgabe nicht vorhanden oder unleserlich war, gilt 12 Uhr Mittags, bei mehreren Bewerbungen mit gleicher Uhrzeit entscheidet das Los.

    Aufgrund der genannten Rahmenbedingungen konnten 506 Bewerber/inn/en direkt ermittelt werden (227 Deutsche, 258 Österreicher/inn/en, 9 Südtiroler/inn/en und 12 aus anderen Staaten). Die verbleibenden 44 Plätze werden unter den knapp 70 Gleichgereihten verlost. Ab heute werden die ausgewählten Bewerber/innen zur Zulassung per Email für den Zeitraum vom 29. August bis zum 23. September zur persönlichen Anmeldung eingeladen. Endgültige Zahlen lassen sich dann erst gegen Ende Oktober ermitteln, wenn auch klar ist, wie viele insbesondere deutsche – Studienwerber/innen auch wirklich die Einladung annehmen und nach Innsbruck kommen.

    Künftig qualitatives Auswahlverfahren gefragt
    Im heutigen Pressegespräch betonten der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Hans Grunicke und die Vizerektorin für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Helga Fritsch, dass diese Form der Zulassung nur ein einmaliger Vorgang sein könne, der aus der Not entstanden sei, sehr schnell handeln zu müssen. “Wir glauben, dass es uns ganz gut gelungen ist”, betonen Fritsch und Grunicke, “trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und trotz der immensen Zahl an – vor allem deutschen – Bewerbungen ein relativ gutes Verhältnis zwischen Österreicher/innen und anderen EU-Bürger/innen zu erreichen.” Darüber hinaus ist es für alle Verantwortlichen an der Medizinische Universität Innsbruck notwendig, so schnell wie möglich ein Verfahren zu finden, dass künftig eine vernünftige qualitative Auswahl von Studienwerber/inne/n zulässt. “Dies sollte idealer Weise im Einklang mit den beiden anderen österreichischen Medizinuniversitäten geschehen und in ein gesamtösterreichisches System eingepasst sein”, unterstrich Rektor Grunicke.

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  • Frequency 2005 – Review

    “Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut!” Mit diesem passenden Zitat einer wunderbaren Band namens Schönheitsfehler, die sich erst unlängst aufgelöst haben, möchte ich meinen Bericht beginnen.

    Anreise am Donnerstagvormittag:
    Campingplatz Nord; Auffinden der zuvor angereisten Truppe: Niki, Gassi und Maxl; kurze Zeltplatzsuche und Aufbau meines brandneuen “Jupiter 4 Family” Zeltes von Mc Kinley. Für mich eine gelungene Investition, denn 800mm Wassersäule sind einfach zu wenig, wie ich voriges Jahr bei 3-tägigen Dauerregen herausfinden musste. Also schnell aufgebaut und Geländeinspektion. Leider musste ich feststellen, dass mein Platz am Waldsaum eher unglücklich gewählt war. Zwar war ich während des nachmittags vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und sowohl mein Zelt als auch meine Vorräte blieben angenehm kühl. Jedoch bedachte ich nicht, dass der Großteil der Festivalbesucher den Wald den Dixi Klos vorzog. Trotz allem kein größeres Problem, weil sich meine Befürchtungen Gott sei Dank nicht bewahrheiteten.
    Zur Mentalität der Besucher kann man nur sagen: “einzigartig” Man findet eine solche Konstellation nur ein einziges Mal im Jahr vor, und das ist auf dem Frequency. Unglaubliche Zeltkulissen, einfallsreiche Gags und archetektonische Meisterwerke springen einem hier förmlich ins Auge, fabelhaft.

    Der erste Tag:
    Schönes Wetter, blitzblauer Himmel. Da “The Doves” leider ausgefallen waren sprangen “The Jessica Fletchers” in die Bresche. Hervorragend, dachte ich mir, weil ich diese Band sowieso der anderen vorziehe. Allerdings spielten die Fletchers nicht zu der Zeit, zu der ursprünglich “The Doves” spielen hätten sollen. Der Zeitplan wurde, wie ich später erfahren hatte, kurzer Hand umgekrempelt und so spielten die Jesscica Fletchers schon viel früher und dafür wurden “The Others” nach hintern verschoben. Sie waren es auch die ich dann vorfand, als ich erwartungsvoll den Fletchers entgegenfieberte. Meine Hochachtung an den Veranstalter, der dieses unwesentliche Detail der Verschiebung dem Publikum einfach vorenthalten hatte oder aber auch schlichtweg vergaß. Wie auch immer…
    Die drauffolgende Megaband “Weezer” entschädigte mich jedoch dafür. Grandiose Performance mit ansprechendem Bühnenbild. Dann der eigentliche Headliner: “Oasis” Leider muss ich resümieren, dass dieser Auftritt eher enttäuschend ausfiel. Liam begnügte sich damit sein Glied vor dem Abfall zu bewahren (ständiger Griff im Schritt) und führte ambitionslos seine Rassel. Sie spielten zwar alle guten Stücke, jedoch lieferten sie genau soviel ab wie gefordert war. Also keine Zugaben und absolut keine Einbringung des Publikums. Sorry, aber dieser Auftritt war nicht umwerfend! Zurück am Campingplatz fielen wir völlig ermüdet ins Bett. Wir konnten aber erst um zirka 06:00 Ruhe finden, weil bis dahin unsere lieben Zeltnachbarn uns mit “Helga” Exzess- Schreierei wach hielten.

    Der zweite Tag:
    Nach wie vor, sehr gute Witterungsbedingungen. Unsere “Helga” Nachbarn performten heute, mit unglaublicher Geduld, ihre “Außa mit di Tuttln” Show. Zu Sechst saßen sie in ihren Sesseln und hielten Ausschau. Einer von ihnen war mit einer Trommel ausgerüstet und startete sobald er ein weibliches Wesen näher kommen sah, seinen Trommelwirbel. Und als die Dame/n nah genug waren kam der “Disch” und der einheitliche Ausspruch: “Außa mit di Tuttln!”, begleitet von manischem Getanze. Sehr amüsant für außen stehende Betrachter. Obwohl sie stets gesittet blieben und keine Dame ausließen, konnten sie in den 4 Stunden ihres “Auftrittes”, keine einzige Dame dazu bringen ihren Oberkörper zu entblößen. 😉 Aber nun zu den Bands: “Hot Hot Heat” äußerst gelungener Auftritt; “Flogging Molly” wunderbare Bühnenshow im irischen Stil; “Stereo Total” trotz der Enttäuschung die man hat, wenn man die Dame, die hinter der Stimme steht erblickt: energiereiche und mitreißende Show, Hut ab!; “Queens Of The Stone Age” gut, für meinen Geschmack jedoch etwas zu lang; “Foo Fighters” wahre Headliner mit perfekter Show. Außerdem ist der Drummer lobend zu erwähnen, der wirklich alles gegeben hat und dafür auch mit eigenem “Frontman- Auftritt” belohnt wurde. Der Abend sollte aber noch ganz anders kommen… Als ich nach den “Foo Fighters” zu meinem Zelt ging, fand ich dieses völlig demoliert vor. Da die Zeltstangen verbogen oder gebrochen waren, war mir ein Wiederaufbau unmöglich. Keine Ahnung wer so etwas macht, und welche Beweggründe man hat, solch eine Tat zu vollführen, aber das ist einfach zuviel. Als Besitzer ist man in dieser Situation komplett hilflos, was sollte ich auch tun und so blieb mir nichts anderes übrig als zu retten, was zu retten ist und um 01:30 die Überreste meines “neuen” Zeltes zusammenzuglauben. Gott sei Dank fand ich Asyl bei meinen Freunden, wo ich die Nacht verbringen konnte. THX an dieser Stelle. Ich wollte den Tag aber nicht mit der Zerstörung meines Zeltes beenden lassen und so suchten wir noch das Aftershow Partyzelt auf. Um 04:00 machte dieses, viel zu verfrüht, die Schotten dicht und wir machten uns auf zum Zeltplatz. Dabei machten wir Bekanntschaft mit dem “Leguankönig” Ein grün maskierter Narr, der um 05:00 morgens, mit Spritzpistole bewaffnet, in fremde Zelte einstieg und mit den Worten: “Ich bin der Leguankönig” das Feuer eröffnete. Um die aufgeweckten und aufgebrachten Zeltinsassen zu beruhigen, führte er eine kleine Band mit sich, die herzhafte Stücke zum Besten gab. Außerdem an diesem Tag: der Brückeneinsturz! http://fm4.orf.at/connected/204152/main

    Der dritte Tag:
    Frequencywetter! Salzburger “Schnürlregen” Unglaubliche Schlammmassen, allerdings weit nicht so arg wie im Vorjahr. Erfahrene Festivalbesucher waren sowieso mit Gummistiefeln und Regenjacken ausgerüstet und konnten so den Bedingungen erfolgreich trotzen. Außerdem etablierte sich eine neue Trendsportart: Schlammrutschen! (Mehr dazu auf FM4 http://fm4.orf.at/connected/204218/main ) Wir campten direkt in der Nähe des Geschehens und so war es mir möglich sehr gute Bilder davon zu machen. Heutiges Linup: Sehr gute “Beatsteaks” mit darauf folgenden entspannenden “Incubus” in Richtung “Sportfreunde Stiller”. Die Sporties lieferten bei ihrem diesjährigen einzigen Österreichauftritt eine fabelhafte Show, die das Publikum zum Kochen brachte. Manche lieben sie, manche können sie schon nicht mehr hören, aber was keiner leugnen kann ist, dass niemand solch eine Stimmung verbreiten konnte, wie diese Jungs aus München. Keiner hatte es geschafft die jungen Mädels und Jungs dermaßen zu inkludieren und bei Laune zu halten. “Thumbs up” FLO ROCKT!!! (Das musste auch einmal gesagt werden!) Dann kam der Auftritt der “Toten Hosen”. Zwei Stunden lang gab Campino alles und gipfelte den Auftritt in einer “Stagedive”Aktion zum FOH-Turm, den er dann kurzer Hand bestieg und an der Spitze einen Feuerwerkskörper entflammte. *amazing*

    Abreise am Samstag Abend/Morgen:
    Um den großen Andrang am Sonntagmorgen zu entgehen, hatten wir bereits zu Mittag abgebaut und alles ins Auto gepackt, um gleich nach de Hosen den Salzburgring verlassen zu können. Wie sich herausstellte ein genialer Plan. THX an die Fahrerin Niki. Summe summarum: Super Event, Super Bands & Elendige Tentdestroyer *See you on Frequency 2006!*

    Fotos:
    Fotos vom Event: http://www.schwingi.net/shit/4images/categories.php?cat_id=73

    Links:
    Official Webpage: http://www.frequency.at/
    Website des Leguankönigs! 😉 http://www.leguankoenig.at.tf/

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  • Review – Sin City

    Meine Damen und Herren,

    Ich suchte gestern das Kino meines Vertrauens auf, um mit ein paar Freunden den ‘Film des Jahres’ (Dieser Titel wurde soeben von mir, völlig zu Recht, verliehen.) anzusehen. Ich spreche von SIN CITY! Die geniale Comicverfilmung von Regisseur Robert Rodriguez und Co-Regisseur/Zeichner/Erfinder = Genie Frank Miller. Dieser Film reißt einen von Anfang an einfach mit, direkt ins Geschehen, inmitten von Sin City. Noch nie wurde eine Comicverfilmung so perfekt umgesetzt wie diese. Die Farbspielereien, die stufenlose Grafikverschmelzung mit den Schauspielern, die unglaubliche Kraft und der Ausdruck der sich in den Szenen wieder spiegelt. Mit Worten kaum zu beschreiben. Die fabelhaft ausgesuchten Schauspieler liefern ihren Beitrag zum unglaublichen Gesamteindruck. Da glänzt zum Beispiel ein Mickey Rourke in der Rolle des Marv, die einfach für ihn geschrieben zu sein scheint, ein Bruce Willis als perfekter Hartigan, usw. Die Besetzung ist ohnehin unglaublich und einfach perfekt gewählt. Wenn man dann im Kino sitzt und den Film auf sich wirken lässt kommt es einem so vor, als sähe man die letzten 10 Minuten eines genialen Actionfilmes, nur eben den gesamten Film lang. Durchgehend wird man mit hochkarätiger Action versorgt die einfach nicht zu enden wollen scheint. Unerwartete Twists lassen die Handlung nie eintönig oder langatmig werden und man verliert jegliches Zeitgefühl. Wen mir einer gesagt hätte, der Film liefe schon 5 Stunden, hätte ich es auch geglaubt. Einfach unfassbar genial.


    Eindeutiges Highlight des Films ist die Story des naiven Koloss Marv, der als Vergeltung für die ermordete Schönheit Goldie einen wahnwitzigen Rachefeldzug startet. Der einstige Feschak Mickey Rourke, längst von Boxkämpfen und Schönheitsoperationen entstellt, feiert in dieser Rolle das Comeback des Jahres.
    Quelle: fm4.orf.at

    Deshalb verleihe ich hiermit 7 “schicke Mäntel” von 7.

    MUST SEE!

    Related Links:
    http://graffitiforum.se/sincity/ (thx Jox)
    http://www.movie.de/filme/sincity/
    http://www.lotusreaver.com/articles/index.php?section=sin_city_differences
    http://www.imdb.com/title/tt0401792/

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  • Italien – GARDALAND 2005

    Nach langen Vorbereitungen, Terminverschiebungen und Hochrechnungen, haben wir es doch noch geschafft nach Italien aufzubrechen. Wir vier Septanerjünger Alexander Klinkan, Stefan Moosbauer, Tibor Petrasch und Christoph Schwinghammer pilgerten mit dem 3er Golf in das gelobte Gardaland. Am Donnerstag den 04.08.2005 fuhren wir, nach einigen Minuten Verspätung, Herr Moosbauer musste sich noch ausschlafen ;), um 07:00 von Haid|OÖ los. Österreichische Autobahn-Brenner-Italienische Autobahn und als der Reisgang zu groß wurde, dass uns der Sprit ausgehen könnte, fuhren wir bei “Largo de Garda Nord” ab, um eine Tankstelle aufzusuchen. Wir beschlossen danach aber nicht wieder auf die mautpflichtige Autobahn aufzufahren, sondern entlang des Sees unser Ziel im Süden zu erreichen. Das Ziel war übrigens ein Campingplatz, wo bereits 2 weitere Septaner (Karin Sperl & Martin Nuss) auf uns warteten. Der Weg direkt neben dem See nahm zwar mehr Zeit in Anspruch, es lohnte sich jedoch, da wir die gesamte Zeit durch eine atemberaubende Landschaft fuhren. Rechts von uns der See und zu unserer Linken die italienischen Prunkhäuser. Traumhaft! Zur Wetterlage muss man noch bemerken, dass es nicht die prognostizierten 20 Grad bewölkt hatte, sondern 32 Grad bei wolkenlosem Himmel. Nach gut 6 Stunden Autofahrt erreichten wir schlussendlich unseren Campingplatz und mussten leider feststellen, dass dieser bis auf den letzten Platz belegt war. An sich aber kein großes Problem, weil in 300m Entfernung schon der nächste Liegeplatz auf uns wartete und zwar im Campingplatz “Bergamini“. Dort wurde auch sofort eingecheckt, die Formalitäten geklärt und unser geräumiges 4- Mann Zelt errichtet. Gegen den Campingplatz an sich konnte man eigentlich nichts Negatives sagen. Poolanlage, Bar, ein kleiner Supermercato innerhalb des Geländes, Tischtennisplätze, Bocciaplätze und saubere Sanitäranlagen. Die Verwaltung war freundlich und entgegenkommend und sprach sowohl englisch als auch deutsch.

    Nach der Beziehung unseres Zeltes suchten wir nun die 2 bereits “Eingewöhnten” am Strand auf und sprangen in die Gardaseefluten. Unser Strand war jedoch nur suboptimal, da das Wasser auch 50m von der Küste entfernt, noch immer gerade mal 1.20cm tief war. Egal, denn Abkühlen konnte man sich allemal. Am Abend speisten wir in einer noblen Pizzeria und genossen den dort dargebotenen Hauswein zu unseren wahrhaft original italienischen Pizzen. Der Abend wurde noch von einem Spaziergang entlang der belebten Strandpromenade abgerundet. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass ich ein großer Fan der italienischen Kultur und Lebenseinstellung bin. Das italienische Volk genießt sein Dasein wie kein anderes. Mit sehr viel Ruhe und Gemütlichkeit gehen sie an ihr Werk und sind immer freundlich und nett. Ein beispielhaftes Verhalten!

    An diesem Abend gingen wir vergleichsweise früh ins Bett, um für den nächsten Tag gerüstet zu sein. Immerhin stand der große Gardalandbesuch unmittelbar bevor. Am Freitagmorgen gingen wir in einen Supermercato einkaufen und frischten unsere Wasserreserven auf. Die Karin hatte uns bereits am morgen verlassen und die Heimreise angetreten. …da waren es also nur mehr fünf.

    Kurz nach 09.00 parkten wir auf dem Gardaland Parkplatz. (Öffnungszeiten: 09:00 – 00:00) Wir wollten eben das gesamte Pensum ausnutzen. 😉 Für nur 24€ wurde uns der Eintritt in den Themenpark gewährt. Der Gesamteindruck war herrlich, wunderschön gepflegte Garten, Attraktionen die für jeden etwas boten, nach wie vor bestes Wetter und nicht zu viele Gäste. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Zug und dem Wiener Karussell führte uns unser Weg zur wohl imposantesten Attraktion – dem “Blue Tornado”. Dies ist eine Achterbahn, in der man sozusagen auf der Bahn “hängt” und die Füße frei herumbaumeln. Eine herrliche Konstruktion! 🙂 In dieser Manier ging es weiter! Ich werde nun jedoch nicht jede Attraktion einzeln beschreiben, weil dies zuviel Zeit in Anspruch nehmen würde. Merke jedoch an, dass wir mit allem was der Park zu bieten hatte fuhren und wir besuchten so viele Shows wie nur irgendwie möglich. Auch die Kinderbahnen, die normalerweise für Kleinkinder bis ca. 7 Jahren gedacht waren, ließen wir nicht aus. Je länger unser Aufenthalt dauerte desto mehr Spaß hatten wir. Auch die abendliche Lichterparade und das Feuerwerk konnten wir miterleben. Um 00:00 schloss auch die letzte Achterbahn, viel zu früh für unseren Geschmack.

    Fast hätte ich es vergessen… Die Protagonisten des Gardalands! Wie jeder Park hat auch dieser eine Galionsfigur. Disneyland hat Micky Mouse und das Gardaland hat seinen Drachen Prezzemolo. Dieser hat auch, wie Micky, etliche Freunde, aber einer davon stach besonders heraus. MR.PRITT! Es handelt sich hierbei, um den Uhu- Stick Verschnitt Alleskleber. Anscheinend hatte die Firma Pritt/Henkel dem Gardaland kräftig unter die Arme gegriffen, denn Mr. Pritt war der Held in jedem dort dargebotenem Trickfilm. Die Ganze Handlung lief immer darauf hinaus, dass irgendetwas kaputt wurde und Mr. Pritt heldenhaft in die Presche sprang um den Tag zu retten. Ganz nach dem Motto picolare e decorare trumpfte der symphatische Kleber jedes Mal ganz groß auf. Herrlich!

    Zurück zum eigentlichen Thema! 😉 Wir fielen diesen Abend völlig erschöpft ins Bett und standen am Samstagmorgen früh auf, um unseren Platz zu räumen und unsere Heimreise anzutreten. Nach einem “gesunden und herzhaften” Frühstück im Supermercato ging es ab nach Richtung Österreich. An dieser Stelle gehört unser Fahrer Tibor Petrasch auf das Äußerste gelobt. Er meisterte sowohl die 6- stündige Hinfahrt, als auch die Rückfahrt bravourös. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle. Dank und Anerkennung auch an seinen 3er Golf der die 5 Leute + Gepäck sicher überall hinbrachte, wenn auch “in die Knie gezwungen” gab er nicht auf und erreichte immer sein Ziel.

    Alles in allem ein hervorragender Kurzurlaub der das Primärziel “Gardaland!” inne hatte und dies auch völlig zu recht. Also wer noch nicht dort war: AB INS GARDALAND und natürlich darf ein MR.PRITT in keinem Haushalt mehr fehlen! Man weiß ja nie… 😉

    Fotos gibt es leider nur vom Campingplatz, da mir die Mitnahme der Digicam in den Themenpark, wegen den Wasserattraktionen zu riskant war. (Zurecht wie sich rückblickend herausstellte.) 😀
    Zu den Fotos!

    Links zum Thema:
    www.gardaland.de
    www.pritt.de

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  • Verkehrszeichen des Irrsinns

    swanksigns
    deticated to the art of mocking public works

    Diese Seite behandelt die unglaublichen Verkehrs- und Hinweistafeln die man überall auf der Welt finden kann, und deren Sinnhaftigkeit man zurecht hinterfragen sollte. Viel Spa� bei der Betrachtung.

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  • dancing doctor